Heute ist Familie Jenatschek nach Köln angereist, um mit uns im Starbucks den einen oder anderen Kaffee zu trinken, das ein oder andere Thema zu bequatschen, aber natürlich auch, um die Beziehung zwischen unserem zukünftigen Schwiegersohn und Laura zu festigen.
Ich habe Luis zuerst nicht ganz wieder erkannt, er war bei der Mama unters Messer gekommen und erschien mit neuer Frisur. Samira, alle Achtung, Du hast Talent!
Ich weiß nicht, ob es an der neuen Frisur lag, Laura wurde nicht nur gesehen, nein, die ersten Streicheleinheiten wurden ausgetauscht, gepaart mit einem liebevollen "ei, ei". Laura's Ohr musste zwar eine kleine 90 grad Drehung über sich ergehen lassen, aber die ersten zarten Bande sind auf jeden Fall geknüpft. Natürlich alles unter der Aufsicht von Laura's strengem Papa, der seine Waffen noch nicht auspacken musste. Platonische Liebe wird vorerst geduldet.
Sonntag, Dezember 10, 2006
Samstag, Dezember 09, 2006
Grenzen
Alleine zu sein mit Laura war bisher immer easy-peasy. Vorgestern war Mela mit Frau Schnutz bei Herbert Knebel und ich hab den alleinerziehenden Papa gemiemt. Irgendwie war es dieses Mal aber gar nicht so kinderleicht wie sonst.Klein Laura hatte keinen Hunger, wollte nicht spielen, schlafen war offensichtlich auch bloed. Bauchschmerzen schienen es auch nicht zu sein. Sogar herumtragen half nix. Also versuchte ich es mit Kopfstand, Handstandueberschlag, Flugzeug spielen, Wickeln etc. Das alles nochmal, nochmal, nochmal und dann noch mal alles in anderer Reihenfolge. Alle meine Bemuehungen wurden mit Gejammer oder Geknatsche quittiert. Innerlich war ich soweit, Haaeschens Fingerchen ins Fenster zu klemmen, damit sie sich beim Sturz aus eben diesem nicht so doll verletzt. Dazu konnte es aber nicht mehr kommen, weil dat Maeuschen ploetzlich eingeschlafen ist. Oder hat sie sich nur schlafend gestellt? Man weisset nich.
Mela war grade beim Sport. Laura und ich haben wieder gespielt, als waere nix gewesen. Jetzt steht Babyschwimmen auf der Tagesordnung.
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